Bauernhof Nuki

Rauchhaus des Häuslers aus dem Ende des 19. Jahrhunderts

Das Rauchhaus Nuki präsentiert Wohnverhältnisse eines Mittellosen am Randgebiet eines größeren Bauernhofes in Westestland. Das Rauchhaus wurde in den 1880-1890ger Jahren auf die Stelle des Häuslers Nuki im Dorf Saunja im Kirchspiel West-Nigula gebaut. Es wurde 1970 ins Museum gebracht und 1970-1971 aufgestellt.

Der Bauernhof Nuki erzählt über das Leben eines Lostreibers bzw. Häuslers, der wenig Land oder gar kein Land hatte. Für das Überleben waren sie verpflichtet, in Gutshöfen und Bauernhöfen oder auf dem Bau als Tageslöhner zu arbeiten; man ging auch Gräben graben und machte Handwerk.

Weiterlesen
1 - Kammer, 2 - Rauchstube, 3 - Viehraum, 4 - Flur, 5 - Vorratskammer

Sachverhalt

  • In ihrem Haus ohne Schornstein, das ihre Eltern – Arbeiter des Gutshofes Räägu – gebaut haben, und dessen Inneneinrichtung fast unverändert blieb, wohnte die im Jahre 1892 geborene Helene Notton bis zum Jahr 1970. Dann trat sie das Gebäude mit Möbel und Gebrauchsgegenständen dem Museum ab. So ist Nuki heute der einzige Haushalt, der so wie im ursprünglichen Standort aussieht.
  • Im Bauernhof Nuki sind im Museum Handarbeiterinnen-Hausfrauen tätig, die den Besuchern unterschiedliche Handarbeitstechniken vorstellen.